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Parfum Lexikon - kurze Einführung in de Welt des Parfums

Die Geschichte des Parfums reicht weit in vergangene Jahrhunderte zurück. Die Hochkulturen des alten Ägyptens und Indiens machten sich bereits kostbare Duftstoffe zu eigen und verwendeten Aromen zur Parfümierung des Körpers. Die Herstellung war den Priestern vorbehalten, die sich im Umgang mit Harzen, Salben und Balsamen auskannten. Die duftende Kosmetik der Ägypter wurde später von später von den Arabern übernommen und auch die Römer fanden Gefallen an den wohlriechenden Mixturen. In Indien nutzte man duftende Pflanzenbestandteile in Salben und Ölen für medizinische Zwecke und Rituale.

In der abendländischen Kultur kam man erst durch die Kreuzzüge mit der orientalischen Geruchskunst in Berührung. Nachdem neue Kräuter und Gewürze in Europa Einzug erhalten hatten, kamen die ersten ätherischen Öle auf den Markt.

Kleines Parfumlexikon

Das kleine Xergia Parfumlexikon bietet eine gute Übersicht, über die verschiedenen Begrifflichkeiten rundum das Thema Parfüm. Alphabetisch geordnet erklärt das Lexikon anhand von Stichwörtern wie Eau de Parfum, Basisnote, ätherische Öle oder Citrusnoten.

A

Agrumen Öle: Agrumen Öle werden aus Citrusfrüchten gewonnen (-> Citrusnoten)

Ätherische Öle: Pflanzliche Essenzen, die durch Auspressen oder Destillation aus Pflanzen gewonnen werden.

Alkohol: Alkohol ist ein wichtiges Lösungsmittel bei der Herstellung von Parfums.

Amber: (Bernstein). Fossiles Harz. Wird in Parfüms verwendet.

Aphrodisierend: sexuell anregend, erogen. Aphrodisierende Substanzen sollen stimulierend auf das sexuelle Verlangen wirken.



B

Basisnote: Basisnoten sind kräftig und charakteristisch für den Duft eines Parfüms. Sie bilden den letzten Teil des Duftablaufes und enthalten langhaftende, schwere Bestandteile. Zusammen mit der Kopf- und Herznote, bildet die Basisnote einen Dreiklang. Basisnoten sind die ältesten Parfümgrundstoffe und wurden bereits von den alten Ägyptern verwendet.

Blumig: Viele Parfums haben einen blumigen Charakter. Blütennoten oder Bouquets prägen den Duft. Die meisten Parfums haben einen mehr oder weniger großen Anteil an Blumenkomponenten.



C

Citrusnoten: Für eine erfrischende Komponente sorgt der Duft von Citrusfrüchten in Parfüms. Zu den Citrusdüften zählen unter anderem Zitrone, Mandarine, Bitterorange, Bergamotte und Limette.

Chypre: als Chypre (frz. Zypern) bezeichnet man eine Gruppe von Parfums, die als wesentliche Bestandteile Patschuli und Eichenmoos enthalten. Chypre-Düfte sind meist sinnlich und warm.



D

Duftnoten: Duftnoten werden in Kopf-, Herz- und Basisnoten eingeteilt. Drei unterschiedliche Düfte harmonieren dabei. Sie richten sich nach der relativen Flüchtigkeit, also danach, wie schnell sie sich in der Luft verteilen. (->Basisnote, ->Herznote, ->Kopfnote)

Duftfamilien: Die Parfümerie kennt verschiedene Unterteilungen und Klassifizierungen, wenn es darum geht, Duftnoten bestimmten zu können. Zu den Duftfamilien zählen u.a. Fougère-Noten, Chypre-Noten, Citrus-Noten, Orientalische Noten, Gourmand-Noten, Tropische und Blumige Noten.

Duftträger: Schläfen, Hals- und Armbeugen, Kniekehlen und Brustansatz sind besonders gute Duftträger. Der Duft von Parfum hält durchschnittlich 6 bis 8 Stunden, auf frischgewaschenem Haar sogar einen ganzen Tag.



E

Eau de Parfum: Ein Eau de Parfum besteht hauptsächlich aus Alkohol, den darin gelösten, natürlichen duftgebenden Essenzen (synthetisch hergestellte Duftstoffe sowie ätherische Öle pflanzlicher oder tierischer Natur) und destilliertem Wasser. Abhängig von der Konzentration der Substanzen werden verschiedene Ausprägungen unterschieden - das Eau de Parfum enthält üblicherweise einen Anteil von Riechstoffen von 8-15%. In diesen wenigen Prozent liegt die Magie eines Eau de Parfums verborgen.

Eau de Toilette: Der Unterschied zwischen Eau de Toilette und Eau de Parfum liegt lediglich in der jeweiligen Konzentration des enthaltenen Duftöls. Das Parfum enthält mit 15% bis 30% die höchste Konzentration an Duftöl. Eau de Toilette hat einen Parfümlösungsanteil von 4 bis 8 Prozent. Es unterstreicht den individuellen Charakter des Trägers, bzw. der Trägerin und ist etwas leichter und dezenter als das Eau de Parfum.

Eau de Cologne: Eau de Cologne wurde Ende des 17. Jahrhunderts von Giovanni Paolo de Feminis in Köln entwickelt. Dieser Tatsache hat es auch seinen französischen Namen, übersetzt "Wasser von Köln", zu verdanken. Die Duftölkonzentration liegt bei 3% bis 5%., was das Eau de Colgone im Vergleich zum Eau de Parfum und einem Eau de Toilette zu einem sehr leichten Duft macht. Das Eau de Cologne in seiner ursprünglichen Form heißt Original Eau de Cologne. Als Eau de Cologne sind mittlerweile zahlreiche Duftvarianten entstanden, die mit der ursprünglichen Note lediglich den Namen und die Duftöl-Konzentration gemein haben. Dieses leichte Parfüm wird bevorzugt von Männern getragen.

Erdig: Beschreibung eines Dufts, der an den Geruch von Erde und Boden erinnert. Veviter und Patschuli sind Beispiele für erdige Düfte. In Parfüms werden erdige Akzente meist dezent eingesetzt.



F

Feminin: Die Weiblichkeit der Trägerin unterstreichend. Blumige Düfte werden meist als feminin eingestuft.

Fruchtig: Basiert auf Fruchtnoten wie Apfel, Beeren, Pflaume und wird meistens sparsam in Duftkombinationen verwendet, um Akzente zu setzen.



H

Herb: maskuline Duftnote, die auf dem Geruch von Holz, Moos oder Kräutern beruht.

Herznote: Die Herznote bildet den eigentlichen Duftcharakter, also das "Herzstück" des Parfüms. Sie entfaltet sich, nachdem die Kopfnote verflogen ist und basiert meist auf floralen Essenzen in Kombination mit Aromen (z.B. Gewürznelke oder Zimtrinde). Die Herznote verleiht dem Parfüm Wärme und Fülle und wird auch als Mittelnote bezeichnet. Sie bildet den Übergang von der Kopfnote zur Basisnote.

Holzig: Holzige Duftkomponenten finden sich in fast allen Parfums. Ätherische Öle aus Patschuli, Veviter, Zedern-oder Sandelholz zählen zu den bekanntesten holzigen Duftölen.



I

Ingredienzen: Inhaltsstoffe



K

Kopfnote: Die Kopfnote ist direkt nach dem Auftragen des Parfüms auf der Haut wahrnehmbar und ist sehr flüchtig. Sie ist der erste Eindruck eines Dufts und trägt maßgeblich dazu bei, ob sich Träger oder Trägerin für ein Parfüm entscheidet. Durch ihre schnelle Verflüchtigung ist die Kopfnote oft intensiver als Herz- und Basisnote, besteht aber aus leichten Duftnoten. Unkomplizierte, kräftige Aromen wie Zitrusfrüchte (Bitterorange, Limette, Grapefruit) oder auch Pfeffer und Bergamotte sind typisch für Parfüm Kopfnoten.

Kölnisch Wasser: (->Eau de Cologne)



P

Parfum: (Parfüm) stammt aus dem Französischen parfum und ist ein Gemisch aus Alkohol, destilliertem Wasser und gelösten natürlichen Essenzen (ätherische Öle) oder synthetischen Duftstoffen.



T

Tabak: Tabaknoten werden vor allem in maskulinen Parfüms eingesetzt. Sie geben Düften eine herbe, männliche Note.



U

Unisexduft: Unisexdüfte werden sowohl von Männern als von Frauen getragen.

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